Geschichte:

1927
Am 4. Dezember wird der "Stadtverband Solingen der Kleingärtner e. V." gegründet. Dies wird durch den Generalpachtvertrag mit der Stadt Solingen besiegelt.
Stadtgärtner Friederich Folkers übernimmt den Vorsitz und gibt damit die Gewähr dafür, das die Kleingärtner einen starken Rückhalt bei der Verwaltung finden und mit größerer Sicherheit in die Zukunft blicken können.
Die vier Vereine Dornsiepen, Kannenhof, Klauberg und Potshaus legen den Grundstein für die weitere Entwicklung, die nach der Eingemeindung von Ohligs, Wald, Gräfrath und Höhscheid im Jahre 1929 sprunghaft weitergeht.
1931
wird die Gemeinnützigkeit der Kleingärtner anerkannt. Damit ist eine weitere Erleichterung für die Aktivitäten der Gartenfreunde geschaffen. Das Ende des Krieges bringt dann die entscheidende Wende in der Solinger Kleingärtnerbewegung, die zu einem Stand führt, der sogar den Regierungspräsidenten in Düsseldorf veranlasst, besondere Belobigungen auszusprechen.
1946
Am 13. Januar treffen sich die Delegierten in Bimerich und wählen Edmund Moutin zum Stadtgruppenleiter. Durch Edmund Moutin wurde eine regelrechte Begeisterung für die Kleingärtnerbewegung entfacht.
1950

kann der Stadtverband auf der Höhe seines Wirkens 35 Siedlungen mit 2600 Mitgliedern melden. Dazu gehören sogar Anlagen aus Wermelskirchen und Radevormwald, die sich den Solingern anschliessen, weil sie sich von dort eine gute Betreuung und finanzielle Unterstützung versprechen.

Nach dem Krieg dient zunächst die Wohnung von Edmund Moutin als Geschäftsstelle des Stadtverbandes. Dann erhält der Verband im Gartenheim Böckerhof eine Heimstatt, allerdings unter recht dürftigen Verhältnissen.
Die Notwendigkeit, dem Stadtverband mit der Vielzahl seiner Vereine und der rund 2000 Mitglieder ein geeignetes Heim zu schaffen, wird schließlich von der Stadt eingesehen.

1968
entsteht der Neubau der Geschäftstelle an der Gartensiedlung Gabelsberger Strasse. Dieser wird im Jahr 2002 erweitert.
1973
Nach dem Tod von Edmund Moutin, im Dezember, tritt die Kleingärtnerbewegung in Solingen in ein neues Stadium ein. Ludwig Glauben übernimmt den Vorsitz des Stadtverbandes, sein Stellvertreter wird Hans-Werner Webers. Der Stadtverband arbeitet mit einem Führungsteam, dass die Aufgabenbereiche, der Geschäftsführung, der vielen Tätigkeitsbereiche und der Repräsentanz versorgt. Der Erfolg der Arbeit dieses Teams schlägt sich in einer gesunden Struktur, wachsender öffentlicher Beachtung und der Bilanz nieder.
1988
wird Hans-Werner Webers Vorsitzender des Stadtverband. Zur Erfüllung des Satzungsauftrages sieht es der Stadtverband als seine vordringliche Aufgabe, zur Erhaltung der Kleingartenanlagen und der dafür notwendigen Ausgestaltung und Erhaltung der Rechtsgrundlagen des Kleingartenwesens mit anderen Verbänden, Organisationen und Behörden eng zusammen zu arbeiten.
1990
Am 19. Mai knüpft der Schriftführer Hans Schütt, nach der Wiedervereinigung, den ersten Kontakt zum Kreisverband Aue / Stollberg in Sachsen. Daraus entsteht eine freundschaftliche Beziehung zwischen dem Stadtverband Solingen und dem Kreisverband Aue / Stollberg die gepflegt wird und bis heute Bestand hat.
1999
wird die Selbstverwaltung der Kleingartenanlagen und des öffentlichen Grüns eingeführt. Der Stadtverband ist somit für die Gestaltung und Instandhaltung verantwortlich und zuständig. Eine Enge Zusammenarbeit mit der Stadt Solingen ist dabei unerläßlich. Die Verpachtung der Kleingärten sowie die Abwicklung der Pachtverträge liegen ebenso in der Verantwortung des Stadtverbandes wie auch die Bearbeitung und Genehmigung der Bauanträge. Der Stadtverband setzt sich heute für sämtliche Belange der Kleingärtner ein. Ungefähr 1960 Mitglieder in 33 Kleingärtnervereinen sind dem Verband angeschlossen.

Solingen, Februar 2005